Wie vegan ist die Pokéwelt?

Um gleich im Thema zu bleiben: „Essen die Menschen in Pokémon selber Pokémon?“ 
Auf diese spannende Frage bin ich gestern gestoßen und obwohl die Diskussion schon von 2012 ist, möchte ich sie euch nicht vorenthalten 😭

Bildschirmfoto 2016-03-28 um 12.28.11

 

„Pokemon kann man nicht essen, weil sie Comicfiguren sind, beziehungsweise Trickfilm-Figuren. Das versteht ihr doch sicher. Sie bestehen aus Pixeln oder aus Linien, und diese kann man nicht essen.“ – Häsel, World of Players

Deine neuen Bettgefährten

Da hilft keine Pokeflöte und kein Aufwach-Trank – die Plüsch-Pokemon dieser Linie schlafen immer friedlich weiter. Alleine das Durchblättern der friedlichen Monstergesichter macht mich ganz schläfrig, ich weiß aber ehrlich gesagt noch nicht, wie ich ohne mindestens 10 dieser Plushies in meinem Bett jemals wieder einschlafen soll!

Schöner wohnen ohne Rassismus

Tja, nicht nur ich träume vom eigenen Haus – das nette Nazi-Ehepaar von nebenan tut es auch.
Auf eBay-Kleinanzeigen findet sich in dreifacher Ausführung ein verzweifelter Hilferuf:

Bildschirmfoto 2016-03-23 um 09.40.43

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe dem Ehepaar mal ein passendes Immobilien-Angebot rausgesucht: Laut dem Tagesspiegel bekommt das Land Berlin die sogenannte „Goebbels-Villa“ seit geraumer Zeit einfach nicht los.

10 Jahre erste Tweets!

Twitter feiert heute seinen 10. Geburtstag.
Eine gute Gelegenheit, mal zurückzublicken auf 10 Jahre schlechte Witze, Harassment-Kampagnen mit eigenen Hashtags und beständiger Aufregung darüber, dass es mit Twitter bergab geht. Das alles begann mit einem ersten Tweet, für dessen Wiederentdeckung Twitter ein nettes Tool für alle anbietet, die noch nicht zu Alternativen wie Status.net, Tent.is, Pump.io, App.net, Ello.co Peach abgewandert sind.

Die besten wirklich allerbesten ersten Tweets aus 10 Jahren

 

Erdichte dir einen Gratis-Kaffeee

Zum „World Poetry Day“ am 21.03. der Unesco bietet das Wiener Kaffee-Unternehmen Julius Meinl (Bekannt wegen des rassistischen Logos) in 1100 Gastronomiebetrieben in 23 Ländern kostenlosen Kaffee an. Im Gegenzug muss ein selbst geschriebenes Gedicht überreicht werden.
Auch in Berlin sind eine Handvoll Geschäfte bei „Pay with a poem“ dabei.
Bildschirmfoto 2016-03-17 um 08.16.14
Ich hab da schon mal was zur freien Verwendung vorbereitet:

coffee
is
good

(haiku, 2016, antiprodukt)

 

via varathas

Alltagstaugliche Drachenrüstungen

Silmarilclothing macht Kleidung wortwörtlich zur Rüstung. Besonders angetan haben es mir die variablen Schulter-Schuppen und vielleicht brauche ich dringend diesen Pulli für die nächste Fahrt in der Ringbahn.

via fashionablegeek

Ein Haus am See

Ich habe mir ein deprimierendes und schönes neues Hobby zugelegt – ich suche online nach Häusern, das ich mir nicht leisten kann, um morgendliche Bauarbeiten, die Müllabfuhr, trampelnde Nachbarskinder, Gleisbauarbeiten und sonstige Ärgernisse des Mietwohnens zu verdrängen.
Falls ihr mir eines davon kaufen wollt, Paypal-Adresse gibt es auf Anfrage.

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.42.38

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.31.30
Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.30.17

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.31.39

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.35.16
Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.35.30

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.38.19

Bildschirmfoto 2016-03-13 um 10.37.54

(Zur jeweiligen Originalanzeige geht es per Klick auf die Fotos)

Eine Stadt versinkt in Tumbleweed

Cbgl5DPXEAAARyq

In Australien versinkt eine ganze Stadt in Tumbleweed.
Das ist nicht nur irgendwie witzig, sondern sieht auch zauberschön aus. (Die Einwohner_innen sehen das freilich anders)

via 7News Melbourne

Eventfotografie – Bocklos im Blitzlicht

Eines von nicht so vielen Dingen, die ich an den Chaos Computer Club-Veranstaltungen als sehr angenehm empfinde: Areas, in denen nicht fotografiert werden darf. Die wenigsten Veranstaltenden kümmern sich darum, oftmals gibt es offizielle Eventfotograf_innen und für jede Veranstaltung einen Hashtag, unter dem sowieso alle von allen Fotos veröffentlichen.

Das Eventformat „Talk & Play“ klingt total spannend – Gequatsche über Spiele für alle – also habe ich mir Berichte von der letzten Veranstaltung angeguckt, um zu sehen, ob ich vielleicht beim nächstem Mal hingehe. Gesehen habe ich, dass das Publikum aus jedem erdenklichen Winkel abfotografiert wurde und auch Bilder von Leuten veröffentlicht werden, die eindeutige Abwehrbewegungen machen. Damit hat sich die Überlegung erledigt. Mir fehlt für diese Praxis jedes Verständnis und trotzdem finde ich sie auf fast jeder irgendwie nerdigen und/oder linken Veranstaltung.

Es gibt viele Gründe, wieso Menschen sich bedeckt darüber halten, mit wem sie gerade wo sind, ihre Fotos nicht im Internet oder bei Behörden, auf Krautchan oder Naziseiten wiederfinden wollen. Und es gibt viele Möglichkeiten, den Flair eines Events festzuhalten – bocklose Gesichter und Panoramas mit dem gesamten Publikum schaffen für viele eine unsichere Atmosphäre, sehen nicht mal schön aus und führen im schlimmsten Fall dazu, dass Leute lieber zuhause bleiben.

Wenn unbedingt fotografiert werden muss, sollte das im Vorfeld kommuniziert werden. Es muss Möglichkeiten geben, dem zu „entkommen“, etwa durch „No Photo“-Stickers. Diese bergen wiederum die Gefahr von Arschlöchern, die erst recht drauf halten. Vielleicht könnte sich etablieren, nur die Leute zu knipsen, die sich bewusst in den Fokus stellen – Speaker_innen oder Panels – und ansonsten ein paar stimmungsvolle Fotos der sicherlich extrem coolen Location, der Getränkeauswahl, der witzigen Folie oder Schuhen zu machen. Und was ist das eigentlich für ein cooles Brettspiel da im Hintergrund?