Bullshit Blogging

Twitter macht momentan nicht mehr besonders viel Spaß. Die Timeline verwaist jeden Tag ein Stückchen mehr. Und tatsächlich sinkt die Zahl der täglichen verfassten Tweets kontinuierlich, auch wenn Twitter selbst die Korrektheit der Daten dementiert.

Auch Tumblr nervt irgendwie spätestens dann, wenn du zum 80sten Mal dieses Bild von Ryan Gosling oder die ewig gleichen, öden, lebensbejahenden Sonnenuntergangs-Fotos auf dem Dashboard hattest. Generation YouTube und Snapchat könnte meine Tochter sein, daher mache ich, was ich schon kann; kurze Infos ins Netz pusten.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob Bullshit Blogging für mich funktioniert, aber ich möchte es auf jeden Fall eine Weile ausprobieren. Mal gucken, in welche Richtung das dann geht. Statt Longreads alle 6 Monate gibt es hier also demnächst schnell Geteiltes. Schlimmer als Buzzfeed wird es schon nicht werden.

Ach nee, doch nicht.

3 thoughts on Bullshit Blogging

  1. Also, das Bechamelsaucen-Textadventure ist schon ein vielversprechendes Goodie. Und schräges Zeug fürs Hirn ist mir stets willkommen, allemal verdaulicher als das Grauen, das Twitter für uns vorsieht – passt irgendwie zu deinem Quasi-Abgesang – https://blog.twitter.com/de/2016/ein-bewegender-moment-auf-twitter-startet-die-gif-suche – tja. Bin ich via Twitter drauf aufmerksam gemacht worden: einige Tentakel entwickeln sich weiterhin und agieren durchaus eigenständig. Wie bei Oktopoden: jeder Arm hat ein eigenes Gehirn. Das war jetzt allerdings alles ausm Bauch geschrieben. Lass ich mal so stehn. Fuxgruß <3

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  2. Corrigenda: nach „aufmerksam gemacht worden“ gehört definitiv ein Punkt und dann neuer Satz. Das mit den Tentakeln hat mit dem zuvor erwähnten Blogbeitrag nur auf der Metaebene zu tun.

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