Noch gar nicht so lange lese ich das Missy Magazine, ein Magazin, das “die Berichterstattung über Popkultur, Politik und Style mit einer feministischen Haltung verbindet.” Ich lese Missy gern. Eigentlich.
Zur Ausgabe 02/12 habe ich bereits – via Mail an die Redaktion – gestänkert. Die Haupt-Modestrecke bestand aus American Apparel Produkten. TW: Deren CEO ist ein bekannter Exhibitionist, soll mehrere weibliche Angestellte sexuell belästigt, sowie vor einer Reporterin masturbiert haben. Die Redaktion reagierte auf meine Kritik an der unpassenden Label-Wahl sehr ausführlich und freundlich. Den Mailwechsel werde ich hier nicht veröffentlichen, auf Anfrage aber weiterleiten.
Nun liegt die Ausgabe 03/12 in meinem Briefkasten. Ich blättere grob durch und bleibe an rosa und rosa kleben. Ich gucke genauer und sehe zwei Werbeanzeigen, die ich so nur in der Cosmopolitan und Konsorten erwartet hätte. Weiterlesen